Taufe

Endlich! Am 31. Juli 2004 war es so weit: der “Zander” sollte seinen neuen Namen erhalten. Festlich über alle Toppen geflaggt, wartete er frisch gestrichen und glänzend auf seine Taufe.

Ein Feuerlöschboot der Berufsfeuerwehr Mannheim grüßt den Täufling.

Ein Feuerlöschboot der Berufsfeuerwehr Mannheim grüßt den Täufling.

Unter strahlendem Sonnenschein versammelten sich viele Marinefreunde, darunter der Botschaftsrat der Arabischen Republik Ägypten, Offiziere und Stabsoffiziere der Deutschen Marine, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und der amerikanischen Streitkräfte mit Ehrengästen, geladenen Gästen sowie Kameradinnen und Kameraden der MK Mannheim und anderer Marinekameradschaften an Deck des ehemaligen Landungsbootes.

Willi Heilmann von der MK Mannheim begrüßte die Gäste und eröffnete den Reigen der Festredner, die einige sehr kurzweilige Reden hielten.

Der ehemalige Kommandant des “Zander”, Fregattenkapitän Michael Meding (zuletzt Außerdienststellender Kommandant des Zerstörers Lütjens) übergab der MK seinen Kommandantenwimpel, den er auf dem Zander führte.

Als Vertreter der Stadt Mannheim überbrachte Dr. Sven Otto die Grüße des Oberbürgermeisters Gerhard Widder. In seiner Rede drückte er die Hoffnung der Stadt (und der MK Mannheim) aus, dass nach Auslaufen der Patenschaft für den “S66-Greif” im Jahr 2005 bald eine neue Patenschaft für ein Marineboot übernommen werden kann.

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Während Hafendirektor Roland Hörner (Bild oben) das Engagement der MK würdigte, solch ein Schiff als Vereinsheim nach Mannheim zu holen, überbrachte eine Abordnung der Stadt Zell am Harmersbach die Glückwünsche der dortigen MK, die jahrelang die Patenschaft über den “Zander” getragen hatte.

Segnung

Segnung

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Die eigentliche Schiffstaufe bildete selbstverständlich den Höhepunkt der Veranstaltung. Mit den üblichen guten Wünschen taufte die Patin, Frau Ulrike Funk-Hörner (Ehefrau des Hafendirektors Mannheim), den “Zander” neu. Als “Götz von Mannheim” (Ex-Zander) wird er nun seine Zeit auf den Mannheimer Wassern verbringen. Dieser Name ehrt im besonderen den Kameraden Rolf Götz, ohne dessen unermüdlichen Einsatz das Boot niemals nach Mannheim gelangt wäre.

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Während die Ehrengäste zum Sektempfang gebeten wurden, nutzten viele Marinefreunde die Gelegenheit, sich den “Götz” genauer anzusehen. Lange Schlangen bildeten sich bei den Abgängen zum Maschinenraum und zu den Schlaf- und Aufenthaltsräumen der Besatzung.